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Es werden Posts vom Mai, 2026 angezeigt.

11.Tag: Bis Huy

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  die Karte Au revoir Dinant nach einem tollen Frühstück, am großen Tisch mit einem Paar aus Estland, und einem "jungen" Hochzeitspaar aus einem Nachbarort. Die sind gestern kurz vor Mitternacht mit großem Hallo und Flaschengeklirre  angekommen und haben mit Freunden bis um drei Uhr gefeiert. Ja Madame wir haben es sehr wohl gehört , aber jetzt: "bonne chance et felicitacions"! Die Maas wird zunehmend breiter wird. Es sieht fast so aus, als ob meine Maas- Badezeit vorbei ist, das Ufer ist meistens zu hoch, es hat kleine Anlegestellen für Boote, da käme ich zwar rein, aber nicht mehr raus. Bis auf diese vielleicht 300 m ist der gesamte Radweg perfekt geteert, ausgeschildert und super zu fahren. Außerdem Rückenwind!  In Namur machen wir Mittagpause, essen leckere Eclairs und freuen uns über das Unterhaltungsprogramm des Namurer Chorfestivals. Da kommen auch schöne eigene Chor-Erinnerung hoch, z.B. an das grenzüberschreitende Chorfestival letzten Sommer, gell Bärbel! K...

10.Tag: Bis Dinant

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  die Karte Wir sind in Belgien. Wir haben die Ardennen fast hinter uns. Und aus ist es mit der Ruhe Idylle. Dinant ist der reine Schock. Wie wenn man aus Biesendorf direktemang in die Drosselgasse zu Rüdesheim gebeamt wird. Busse, über Busse Touristen aus allen Herren und Damen Länder. unglaublich. Bootsrundfahrten mit witzigen Führern, die man bis ans Ufer hört. Aber von Anfang an: Aus der Doppelschleife von Revin rauszufinden war  nicht ganz leicht, vor allem, wenn dank des Windes nicht ganz klar ist, in welche Richtung die Maas fließt (daran erkennt man, dass wir es jetzt mit einem Strom zu tun haben! Das werden ganze Schülergenerationen, dank unseres Schulleiters Herr S. aus E. nie mehr vergessen) Schöne Orte, viele Schlaufen und noch immer ist es sehr heiß. Aber es kommt langsam Wind auf - Gegenwind bläst in das Tal der Maas - und zwar immer heftiger. Und zum letzten Mal nach 2 ziemlichen Schleifen müssen wir entscheiden, - über den Berg oder die ganze Schleife abfa...

9.Tag: bis Revin

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  die Karte Unser Hotel in Sedan war super für den Ruhetag und den Hotelbesitzer bei der Gestaltung seiner Terrasse zu beobachten war amüsant. "Ein Schaffer" wie Manne sagte. Die Aktion mit den Blumenkübeln hat sich über zwei Tage gezogen und er hat mit großer Zielstrebigkeit gearbeitet : Das Alte raus, Efeu von Unkraut befreit, neue Erde rein, neue Thuja rein.  Dazwischen war er am Telefon der Rezeption, hat mit Gästen und Nachbarn geplaudert, wir haben gegessen (sehr lecker), andere Gäste auch und er hat eine Zeitlang im Büro gearbeitet, und kaum war der Laden zu, hat er weitergemacht, eine Thuja, zwei Efeu, vier Geranien, in jeden Kasten. Ich hab ihn noch nach Mitternacht gehört, leise schaben, Blumenerde ausschütten. Unser Zimmer lag direkt über der Terrasse.  Beim Abendessen gestern (sehr lecker!) wurden die Kübel entlang der Terrasse geschoben und verteilt, mit dem Meterstab die Abstände korrigiert, gegossen, dann ein wenig gekehrt. Und heute morgen sehr früh gab´s ...

8.Tag: Ruhetag in Sedan

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 Schon eine Woche unterwegs! Unglaublich! Der Ruhetag ist höchst willkommen, nicht weil wir völlig fertig sind, aber mal zwischendurch ein wenig ausspannen und eine Runde Wäschewaschen, das muss sein.  Und die Burg von Sedan kann man einfach nicht nach einem Radtag noch schnell mitnehmen. Dazu ist sie zu groß und zu interessant. Wenn Ihr seht, wie winzig Friederike auf dem Bild ist, dann kann man es (fast) glauben, dass wir heute die größte Burg Europas besucht haben.  Dass sie eine sehr geschichtsträchtige ist, muss ich Euch nicht erklären. Sie hat über die Jahrhunderte hinweg eine wichtige Rolle in der Geschichte Frankreichs und auch Deutschlands gespielt. Aber heute keine Geschichtsstunde.  Die Burg und vor allem die "museumspädagogische" Aufbereitung der Geschichte war schon seehr amüsant- um nicht zu sagen witzig. Eine Mischung aus ernst gemeintem Infotainment und  Geisterbahnatmosphäre.  Filme, geisterhafte Musik, Schlachtgeräusche, nachgebaute Räume,...

7.Tag: bis Sedan

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  Heute, bei Mouzon, das wir "links" liegen gelassen haben, hat die Voie verte durch die Ardennen begonnen. 130 km feinster Radweg, beschildert, asphaltiert, immer an der Meuse entlang, bzw. am Kanal oder einem Altarm. Ein richtiges Radvergnügen.  Davor gab es ein Rauf und Runter, Schilder mal ja mal nein. Kleine Dörfer, auch mal ein Laden, oder einen Automaten mit Eiern und Käse. Blumen an den Häusern, bellende Hunde an den Zäunen. Hier leben Leute. Und wenn man Leute fragen kann, braucht man auch nicht mehr  so viele Schilder. Hier ein versierter Radfahrer, der in seinen besten Zeiten auch Touren geführt hat, und alle Weglein kennt. Er hat lange überlegt, aber schließlich mussten wir trotzdem auf einer großen Straße den Berg hoch. Aber gegen die Topographie kann man auch nichts machen. Merci Monsieur! "Ici la tour " steht auf seinem Shirt: Einen Badeplatz habe ich auch gefunden: Herrlich, tief, erfrischend aber gar nicht kalt. Dann kam ein holländisches Paar und h...