26: Und Schluss
und hier
liegen etwas mehr als 900 km
3 Wochen auf dem Rad
Hitze, Regen, Hagel, Wind.
Und insgesamt eine wunderschöne Radreise durch 4 Länder.
Was waren die Highlights?
Schwer zu sagen. Zu unterschiedlich die Eindrücke.
Langres war eine "böse" und eine sehr schöne Überraschung.
Die Kathedrale von Verdun, eine berührende Begegnung
Die Freunde des Mittelalters in Domremy und den Jungfrau von Orleans Spezialisten und Besitzer des ehemaligen Puffs in dem Victor Hugo verkehrte (auch wenn sein Frühstück, das schlechteste der ganzen Reise war)
Drochtersen/Assel, die symbadischen Kumpel aus Muggensturm und die Rauental Rangers.
Es macht einfach Spaß auf Radreisen Menschen zu begegnen.
So das wäre mein Fazit der diesjährigen Reise.
Ich versuche mal Friederike aus dem Garten zu locken, damit sie noch ihr Fazit schreibt.
frieda:
Die Maas ist mir so richtig ans Herz gewachsen. Sie hat mich in der ersten Woche freundlich und munter sogar zum Baden eingeladen. Merci Meuse! Einen ganzen Fluss abzufahren, das hat mir am besten gefallen. Diese 950 km waren für mich ein unglaubliches Erlebnis.
Auch die Überraschung über die Strecke, die ja als "es geht immer abwärts" beworben wurde, war immer wieder lustig, manchmal auch sehr anstrengend. Am Schönsten natürlich die Strecke durch die Ardennen, steile Felsen links und rechts und wir ganz gemütlich am Fluss entlang.
Sehr unterschiedlich die Landschaften, aber auch das Essen und die Stimmung in den jeweiligen Regionen. Und so eine lange Tour hat ja immer schöne, anstrengende, lustige, berührende und auch gefährliche Momente.
Kann man Gefahren und Schönes gegeneinander abwägen? Oder hat das eine mit dem anderen zu tun?
In der Haute Marne (Frankreich) war die größte Gefahr zu verdursten und/ oder wirklich nichts zu essen zu finden. Dafür waren die vielen Schwalben in den alten ausgestorbenen Dörfern so schön.
Insgesamt haben wir in Frankreich sehr gut gegessen aber die größte Gefahr war das französische Frühstück: ein Stück Baguette und ein trockenes Croissant. Naja auch die Autofahrer waren sehr unangenehm und manchmal wirklich eine Gefahr.
In Belgien waren die Autofahrer etwas rücksichtsvoller und eindeutig die größte Gefahr waren Pommes und Mayo. Egal wie schlicht oder vornehm, wie gut das Fleisch, Fisch, Eintopf, immer, immer gab's dazu Pommes.
Schön waren die Begegnungen mit den Menschen, die Ardennen, und natürlich, für den Manne das Bier.
In den Niederlanden waren die Radwege, die grünen Ampeln für Radfahrer, die "fietsenstallings" wirklich sehr schön. Die größte Gefahr waren andere Radfahrer, vor allem in den Städten, die fahren als ob sie zu Fuß gehen würden, schnell, zackig, um die Kurven, immer viel zu nah an den eigenen Satteltaschen.
Die letzten zusätzlichen 150 km (der Kringel, der die Strecke zumacht) und vor allem von Venlo nach Düsseldorf war überraschend schön, grün und sogar mit einem kleinen Berg und überhaupt nicht was man sich unter Ruhrgebiet vorstellt. Aber die Durchquerung der Fußgängerzone in Düsseldorf mit Rad und Gepäck war wirklich kein Spaß. Dafür aber am Abend das Alt an der längsten Theke der Welt
Eine tolle Reise, alles hat geklappt, unglaublich abwechslungsreich und wie immer super gut vorbereitet von meinem Lieblings-Radreisenbüro.
Danke Manne!
Und wo radeln wir wohl im nächsten Jahr?














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